
Rohstoffe, Rheologie und Additive in der PE-Folienproduktion
Die Eigenschaften von LDPE, LLDPE, mLLDPE, MDPE und HDPE sowie die Bedeutung von Rheologie, Additiven und Regranulat. Zusammenhänge zwischen Materialauswahl, Stabilität der Folienblase und Produktqualität.
Sie können weitere Kurse, Executive und Bücher zu einer gemeinsamen Anfrage hinzufügen.
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Rohstoffe, Rheologie und Additive in der PE-Folienproduktion
Der Kurs behandelt die Auswahl von Kunststoffen und Additiven für die Blasfolienproduktion. Er verknüpft die Rohstoffeigenschaften mit dem Schmelzeverhalten während der Extrusion, der Stabilität der Folienblase und den Produkteigenschaften.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Unterschieden zwischen Polyethylentypen, den Schwankungen zwischen Chargen und der Interpretation von Prüfergebnissen. Die Teilnehmer lernen die Zusammenhänge kennen, die bei Änderungen der Rezeptur, des Lieferanten oder des Anteils an Recyclingrohstoffen wichtig sind.
Kompetenzen, die Sie im Kurs entwickeln
- Wie Schmelzeviskosität, Elastizität und Dehnwiderstand die Stabilität der Folienblase, die Gleichmäßigkeit der Foliendicke und den Kühlverlauf beeinflussen
- Warum LDPE, LLDPE, Metallocen-LLDPE, MDPE und HDPE sich bei der Folienextrusion trotz ähnlicher Datenblattwerte so unterschiedlich verhalten
- Warum Metallocen-Polyethylene andere Verarbeitungsbedingungen als konventionelles LLDPE benötigen und was geschieht, wenn dies nicht berücksichtigt wird
- Wie Additive wie Gleitmittel, Antiblockmittel und Stabilisatoren das Schmelzeverhalten in Zylinder und Blaskopf beeinflussen und nicht nur die Eigenschaften der fertigen Folie
- Wie Mahlgut und Regranulat die Schmelzerheologie verändern und warum sich dieselbe Mischung von Charge zu Charge unterschiedlich verhalten kann
- Wie Sie Entscheidungen über Materialwechsel auf Grundlage der Rheologie treffen, statt Probleme lediglich durch Maschineneinstellungen auszugleichen
Für wen ist dieser Kurs geeignet?
- Maschinenführer, die die Folgen von Materialänderungen an der Linie beobachten, aber nicht immer wissen, ob der Kunststoff, die Additive oder die Maschineneinstellungen die Ursache sind
- Produktionsingenieure und Verfahrenstechniker, die vor einem Rohstoffwechsel abschätzen müssen, wie dieser den Prozess beeinflusst
- Qualitätsfachkräfte, die Laborergebnisse mit dem tatsächlichen Prozessverhalten an der Linie verknüpfen möchten
- Produktionsleiter, die ein Team benötigen, das Materialentscheidungen auf Grundlage von Wissen statt durch Versuch und Irrtum trifft
- Unternehmen, die neue Rohstoffe, Mischungen oder Regranulat in der Produktion einsetzen
Ausführliche Themenübersicht
Rheologie der Polymerschmelze bei der Folienextrusion Was Rheologie in der Praxis bedeutet: wie Schmelzeviskosität, Elastizität und Dehnwiderstand die Stabilität der Folienblase, die Gleichmäßigkeit der Foliendicke und den Kühlverlauf bestimmen. Warum der MFI allein nicht ausreicht.
Rheologische Eigenschaften der in der Folienextrusion eingesetzten Polyethylene Vergleich von LDPE, LLDPE, Metallocen-LLDPE, MDPE und HDPE: ihr unterschiedliches Verhalten unter Scherung und Dehnung und die Bedeutung für den Prozess.
Wie die Rohstoffrheologie die Stabilität der Folienblase und die Folienqualität beeinflusst Der Zusammenhang zwischen Schmelzeeigenschaften und Beobachtungen an der Linie: Lage der Frostlinie, Dickenschwankungen, mechanische Festigkeit und optische Eigenschaften.
Additive und ihr Einfluss auf das Schmelzeverhalten Wie Gleitmittel, Antiblockmittel, UV-Stabilisatoren und andere Funktionsadditive die Schmelzeströmung in Zylinder und Blaskopf beeinflussen und welche Risiken eine falsche Dosierung birgt.
Mahlgut und Regranulat: Einfluss auf Rheologie und Prozessstabilität Warum Mahlgut die Schmelzeeigenschaften verändert, warum sich dieselbe Mischung von Charge zu Charge unterschiedlich verhalten kann und wie sich Instabilität beim Einsatz von Sekundärmaterialien minimieren lässt.
Von der Rheologie zur Produktionsentscheidung So interpretieren Sie das Prozessverhalten bei Änderungen von Rohstoffen, Additiven oder Mahlgutanteil und treffen Entscheidungen auf Grundlage der Schmelzeeigenschaften statt auf Basis von Vermutungen.
Qualitätskontrolle und Laborergebnisse im Zusammenhang Welche Laborprüfungen für die Blasfolienproduktion tatsächlich relevant sind und wie Sie Messergebnisse mit Beobachtungen an der Linie verknüpfen.
Kursformat
- Praxisorientierte PDF-Unterlagen zur Rohstoffrheologie, zu Additiven und zum Prozessverhalten unter realen Bedingungen der Blasfolienproduktion
- Video- und Audioerläuterungen zu ausgewählten Themen: Schmelzeverhalten, Stabilität der Folienblase und Materialvergleiche
- Abschlussquiz zur Überprüfung des Verständnisses zentraler Zusammenhänge zwischen Material, Rheologie und Prozess
Teilnahmezertifikat der Rolbatch Academy sowie die Möglichkeit, nach einer Wissensprüfung ein Diplom zu erhalten. Die Bedingungen erläutern wir in den FAQ.
Teil 1 vermittelt Ihrem Team die Prozesszusammenhänge. Teil 2 vermittelt die materialbezogenen Zusammenhänge. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für alle folgenden Themen: Aufbau der Linie, Prozessoptimierung, Mehrschichttechnologien und Fehlerbehebung.
Lernorganisation und Bestellung
Der Kurs umfasst PDF-Unterlagen sowie Video- und Audioerläuterungen zu ausgewählten Themen. Die Teilnehmer lernen in ihrem eigenen Tempo und können während der Zugangsdauer erneut auf die Unterlagen zugreifen. Die Bedingungen für Abschluss, Zertifikat und Diplom erläutern wir in den FAQ.
Bitte nennen Sie in Ihrer Anfrage die Teilnehmerzahl, die Sprache und den gewünschten Termin. Wir bestätigen die Verfügbarkeit, die Zugangsdauer und die Bedingungen für Ihr Team. Bestellungen nehmen wir per E-Mail entgegen. Sie können ausgewählte Teile, Executive und Bücher in einer Anfrage kombinieren.
Was umfasst dieser Teil?
- Unterschiede zwischen LDPE, LLDPE, mLLDPE, MDPE und HDPE.
- Bedeutung von Viskosität, Elastizität und Schmelzefestigkeit.
- Gleitmittel, Antiblockmittel und Stabilisatoren.
- Einfluss von Regranulat und Rohstoffschwankungen auf den Produktionsablauf.
Wann ist dieser Kurs sinnvoll?
Wählen Sie diesen Teil, wenn Ihr Team das Verhalten von Rohstoffen und Additiven besser verstehen, Unterschiede zwischen Chargen analysieren oder fundierter über Rezepturen sprechen soll.
Wie nutzen Sie die Unterlagen?
Sie lernen online und können während der Zugangsdauer auf ausgewählte Themen zurückgreifen. Sie können den Kurs einzeln wählen oder mit anderen Teilen des Programms kombinieren. Im Angebot bestätigen wir die Sprache, den Aktivierungstermin, die Zugangsdauer und die Bedingungen für die gewählte Teilnehmerzahl.
Das Kurswissen muss auf die Dokumentation, die Ausstattung und die Arbeitsregeln des jeweiligen Betriebs bezogen werden.
Kurssprache
Die Kurse für Maschinenführer, Teile 1-9, sind auf Polnisch, Englisch, Deutsch und Spanisch verfügbar. Das Executive-Programm ist derzeit ausschließlich auf Englisch verfügbar. Weitere Sprachen, darunter Italienisch und Russisch, erstellen wir auf Anfrage. Bei einer Bestellung von mindestens 10 Zugängen zu demselben Kurs für 10 Personen ist die Übersetzung in eine zusätzliche Sprache ohne Aufpreis enthalten. Bei einer kleineren Gruppe erfolgt die Übersetzung gegen zusätzliche Gebühr. Den Bereitstellungstermin bestätigen wir im Angebot.
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